Humanismus Das Tragen von Miniröcken soll die Ursache für Vergewaltigungen sein.

Published on Dezember 25th, 2012 | by Humanist News

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Swasiland: Frauen in Miniröcken schuld an Vergewaltigungen

 

Wien. (HN) Wenn eine Frau in Swasiland (Afrika) Miniröcke oder bauchfreie Tops trägt, riskiert sie in Zukunft eine sechsmonatige Haftstrafe. Eine Sprecherin der Polizei Swasilands begründet dies dadurch, dass dieser Kleidungsstil nicht mit der moralischen Sichtweise des Landes vereinbar sei, berichtete Aljazeera. Die meisten Bewohner Swasilands sind Christen.

“Die Vergewaltigung wird einfacher, weil es für den Vergewaltiger einfacher wäre diese Kleidung zu entfernen”, sagte die Polizeisprecherin Wendy Hleta. Ebenfalls wird es verboten sein Hüftjeans zu tragen. Laut Wendy Hleta sind Frauen die sich so kleiden schuld, sollten sie vergewaltigt oder sexuell bedrängt werden.

Das Tragen von Miniröcken soll die Ursache für Vergewaltigungen sein.

Das Tragen von Miniröcken soll die Ursache für Vergewaltigungen sein.

“In den sozialen Netzwerken habe ich gesehen, dass Männer, sogar Frauen dazu neigen andere ‘mit ihren Augen auzuziehen’. Das alles wird einfacher, wenn die Kleidung verführerisch ist und tiefe Einblicke zulässt”, erklärt Hleta.

Ausnahmeregelung für traditionelle Kleidung

Vom Verbot ausgenommen sind traditionelle Kleidung wie sie beim “Reed Dance” getragen werden. Bei diesem Tanz werden die Brüste der Frauen nicht bedeckt und sie tragen in der Regel kurze Röcke dabei. Unterwäsche ist nicht erlaubt. Der amtierende Monarch Mswati III von Swasiland hat dort eine seiner mittlerweile 13 Frauen ausgesucht.

Traditionelle Kleidung wie für den "Reed Dance" sind vom Verbot ausgenommen.

Traditionelle Kleidung wie für den “Reed Dance” sind vom Verbot ausgenommen.

Proteste gegen Vergewaltigung

Dem Gesetz gingen Proteste von Frauen und Mädchen voraus, die letztes Monat gegen Vergewaltigung protestierten und dabei von staatlicher Seite um mehr Schutz ersuchten. Die Proteste wurden vorzeitig von der Polizei Swasilands beendet.

 

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